Unsere Bewertung für die Photovoltaik-Anbieter Solar Patron und Grüner Blitz:

Erkenntnis: "10.000 Euro günstiger und 100% besser als alle anderen."

Termintreue

5 von 5 Punkten

Fachgerechte Ausführung

4 von 5 Punkten

Arbeitstempo

5 von 5 Punkten

Preis

5 von 5 Punkten

"Jeder Hinz und Kunz bietet nun Photovoltaik-Anlagen an, zu Preisen, bei denen man mit den Ohren schlackert."

René Beti-Schütz, Technischer Betriebsleiter, Grüner Blitz GmbH Bad Schönborn

Blitzschnell, blitzsauber und alles zum Festpreis

Etwa eine Woche nachdem wir mit Torben Kopecz von Solarpatron Walldorf vereinbart haben, wie unsere Photovoltaik-Anlage aussehen soll und was sie kosten darf, bekommen wir zwei Angebote vorgelegt. Wir dürfen nun also wählen, ob entweder die Firma Rextronic aus Mannheim oder die Firma Grüner Blitz aus Bad Schönborn zu den vereinbarten Konditionen für uns arbeitet. 

Wie üblich starten wir erst einmal eine Recherche zu den vorgeschlagenen Firmen, doch zu beiden finden wir wenig bis nichts im Internet. Scheint so als seien das so genannte "Start Ups" - Frischlinge auf dem Markt. Bei allem was wir bisher erlebt haben, wittern wir gleich wieder krumme Machenschaften, Betrügereien und Abzocke. Können diese Firmen wirklich was? Oder werden da hauptsächlich "Vermittlungsprovisionen" hin und her geschoben? Die Sache macht uns Bauchschmerzen. Wir rufen nochmal bei Torben Kopecz an und löchern ihn. Er gibt an, hinter beiden Firmen würden Elektromeister bzw. -ingenieure stehen, die sich neuerdings auf Photovoltaikanlagen spezialisiert haben. Was sollen wir machen? Am Ende kommen wir auf unserer Baustelle nur weiter, wenn wir immer wieder Vertrauensvorschüsse gewähren... Also, wir tun es! Und weil wir uns als Walldorfer mit Bad Schönborn mehr verbunden fühlen als mit Mannheim, nehmen wir die Firma Grüner Blitz. Hoffentlich geht das gut!

Wir erteilen der Firma Grüner Blitz den Auftrag und erhalten sofort eine Zahlungsaufforderung. Wir müssen 50% Anzahlung auf den Gesamtpreis leisten, sonst bestellt unser Vertragspartner keine Solar Module für uns. Oh je... Zwar erledigen wir das direkt, weil wir mit unserem gesamten Bauvorhaben im Zeitplan bleiben wollen, doch die Bauchschmerzen weiten sich aus. Zum Glück aber nur kurz. Denn die Firma Grüner Blitz liefert ab. Und zwar so richtig! 

Nach zwei Wochen Wartezeit werden die Solar Module bei uns angeliefert und kurz darauf ist auch ein Montagetrupp da, der die gesamte Photovoltaik-Anlage in einem, wenngleich langen, Arbeitstag bei uns aufs Dach bringt. Hammer!!! Auch um die Anmeldung beim Netzbetreiber kümmert sich Grüner Blitz vorbildlich. Den Anschluss an unseren Zählerschrank übernimmt wenige Tage später ein Elektriker des Teams. Und der kümmert sich auch darum, dass wir einen Zweirichtungszähler von den Stadtwerken Walldorf bekommen und dieser bei uns eingebaut wird. Am Ende läuft unsere Anlage so wie terminlich vereinbart und wir wünschten, alle Handwerker würden so ordentlich arbeiten! 

"Die meisten Photovoltaik-Anbieter sind zu teuer. Aber da nur sehr wenige Menschen wissen, was eine gute Anlage ausmacht und was sie wirklich brauchen, fällt ihnen das nicht auf."

Torben Kopecz, Customer Success Manager, SolarPatron GmbH Walldorf

Zusammen durch Schatten zum Licht

Der arme Mann hat es nicht leicht mit uns. So viel sei schon mal verraten. Als uns Torben Kopecz von der Firma SolarPatron aus Walldorf das erste mal auf unserer Baustelle besucht, geben wir ihm das Gefühl, dass er freie Hand bei der Planung unserer Photovoltaikanlage hat. Er lässt eine Drohne über unser Dach fliegen, um die Flächen samt Verschattung zu messen. Wenige Tage später stellt er uns sein Konzept vor. Er hat es nach dem Prinzip der Wirtschaftlichkeit erstellt, d.h. es ist eine Anlage, deren gesamte Investitionskosten nach 12 Jahren mittels Einspeisevergütung wieder erwirtschaftet wären. Allerdings sieht dieses Konzept eine Vollbelegung mit 56 Modulen vor. Unsere Photovoltaik-Anlage würde dann rund 24 kWp Strom erzeugen. Einen Speicher hält Torben Kopecz für überflüssig, da nicht wirtschaftlich. 

Zuerst sind wir begeistert. Doch nach kurzer Zeit kommen uns Zweifel. Wollten wir nicht einen möglichst hohen Autarkiegrad, um so wenig Strom wie möglich über das öffentliche Netz zukaufen zu müssen? Und ist so eine Vollbelegung überhaupt schön? Man würde ja die neuen tollen Ziegel auf unserem Dach gar nicht mehr sehen vor lauter Photovoltaik. Kurzum: Wir fangen an, Torben Kopecz auf die Nerven zu gehen. Wir malen in seinen Skizzen herum, streichen erst Module, fügen dann wieder welche dazu, lassen ihn einen kleinen Speicher dazu konzipieren, dann einen größeren und am Ende wieder einen kleineren. Wirtschaftlichkeit ist eben nicht alles für uns. Gut aussehen muss die Anlage eben auch. Und wir haben kein gutes Gefühl dabei, E.ON und Konsorten mit unserem massig vorhandenen überschüssigen Strom zu füttern.

Zwei bis drei Tage geht es wirklich heiß her. Bis wir den Autarkierechner der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin im Internet finden. Hier spielen wir so lange herum bis wir endlich selbst wissen, was wir wollen: einen Autarkiegrad von 80% - erreichbar mit 35 Solar-Modulen und einem kleinen 6kW/h Speicher. Jawohl! So machen wir es!

Torben Kopecz ist immer noch an unserer Seite! Er gibt zwar zu bedenken, dass wir nun ein Konzept ausgewählt haben, dass nicht rein wirtschaftlich ist, sondern eben auch ästhetische und vor allem Gründe der Autarkie in den Vordergrund stellt, aber er hält sich an den Deal: er kümmert sich darum, dass unsere Wünsche und Pläne bis spätestens 28. August 2023 zum Bestpreis umgesetzt werden. Er findet schließlich einen Anbieter, der uns genau diese Anlage montiert, ohne unnötige Aufschläge und Sonderkosten. Noch dazu im vereinbarten, recht kurzfristigen Zeitraum. Das gefällt uns! Das ist uns rund 2.000 Euro Honorar für Planung, Projektierung, Ausschreibung und Überwachung wert!

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